Champions League: Real Madrid gegen Bayern München [25.04.12]
Ein Remis reicht, und das weiß auch Mario Gomez. “Ich träume davon, ins Finale zu kommen”, sagt der Nationalspieler, “und es ist nicht nur ein Traum. Wir haben auch den Glauben und die Möglichkeit, es zu schaffen.” Die Erfüllung dieses Traums vom “Finale dahoam” in der Champions League am 19. Mai ist für Bayern München nach dem 2:1 im Halbfinal-Hinspiel gegen Real Madrid zum Greifen nah. Doch im dem Rückspiel am Mittwoch (ab 20.45 Uhr, live in Sat.1 und bei Sky) wartet eine Herkulesaufgabe.
“2:1, das ist ein gefährliches Ergebnis”, mahnt Gomez nach seinem zwölften Treffer im laufenden Wettbewerb (90.), “wir müssen nochmal 90 Minuten Vollgas geben.” Die Verantwortlichen bemühten mit Blick auf das Gastspiel im Estadio Santiago Bernabéu Wörter wie “schwierig” (Karl-Heinz Rummenigge), “hartes Stück Arbeit” (Trainer Jupp Heynckes) oder “heißer Tanz” (Sportdirektor Christian Nerlinger). Präsident Uli Hoeneß sprach nicht, doch sein verhaltener Jubel nach dem Spiel ließ erahnen, wie groß der Respekt vor den “Königlichen” bleibt.
Nicht weniger als einen Sturmlauf Reals wird es werden, glauben die Bayern. Das aber, so Franz Beckenbauer, könnte ihnen Möglichkeiten eröffnen. “Real muss offensiver spielen, da wird es Räume zum Kontern geben”, sagt er. Die Chancen auf den neunten Endspiel-Einzug beziffert der “Kaiser” deshalb optimistisch auf “60:40″. Rummenigge sieht die Münchner beim zehnten Auftritt in Madrid (2 Siege, 6 Niederlagen) “nicht chancenlos”, Arjen Robben schwört gar: “Wir kommen weiter!”
Am Freitag durften die Bayern die Trophäe mit den großen “Ohren” schon mal aus nächster Nähe betrachten: Da brachte UEFA-Präsident Michel Platini den Pokal fürs Finale an die Isar.
Wie hart die Aufgabe für die Bayern aber werden wird, machte Real am Samstag im Clasico beim FC Barcelona deutlich. Beim 2:1 im Nou Camp trafen Sami Khedira und Cristiano Ronaldo nach Vorarbeit von Mesut Özil. Die spanische Meisterschaft dürfte angesichts von sieben Punkten Vorsprung vor dem katalanischen Dauerrivalen entschieden sein. Dementsprechend selbstbewusst dürfte Real in die Partie gegen die Bayern gehen.
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Fussball 2.Bundesliga:Infos und Quoten zum 32.Spieltag [20.04.-23.04.12]
FSV Frankfurt – SpVgg Greuther Fürth
Gefeiert haben sie schon ein wenig, die letzten rechnerischen Zweifel sollen am 32. Spieltag beseitigt werden. Die SpVgg Greuther Fürth, am Freitag (ab 18 Uhr, live bei Sky) beim FSV Frankfurt zu Gast, steht vor dem ersten Bundesliga-Aufstieg ihrer Vereinsgeschichte. Nach dem 1:2 von Fortuna Düsseldorf in Dresden ist das “Kleeblatt” praktisch schon mit beiden Beinen in der obersten Spielklasse.
Am Bornheimer Hang treffen zwei formstarke Mannschaften aufeinander. Der FSV ist seit fünf Heimspielen unbesiegt und hat nur eine seiner jüngsten sieben Begegnungen verloren. Mit einem Dreier gegen Fürth wäre der Klassenverbleib wohl endgültig sicher. Die SpVgg ist seit elf Runden ohne Niederlage und zudem mit 31 Punkten die beste Elf der Rückrunde.
Energie Cottbus – VfL Bochum
Zeitgleich stehen sich zwei Mannschaften gegenüber, die nach Negativserien noch um den Ligaverbleib bangen müssen. Energie Cottbus, acht Spiele ohne dreifachen Punktgewinn, liegt mit 31 Zählern zwei Punkte hinter dem Tabellennachbarn VfL Bochum, der gar ein Spiel länger auf ein Erfolgserlebnis wartet. “Verlieren verboten” heißt es also im direkten Aufeinandertreffen im Stadion der Freundschaft.
Eintr. Braunschweig – MSV Duisburg
Anders ist die Situation bei Eintracht Braunschweig und dessen Gast MSV Duisburg. Der Aufsteiger aus Niedersachsen hat mit dem Abstieg nichts mehr zu tun und “streitet” sich mit Dynamo Dresden noch um den Titel des besten Liga-Neulings. Die “Zebras” gingen in den letzten sieben Spielen nur einmal als Verlierer vom Platz und könnten mit einem Auswärtserfolg letzte Zweifel am Klassenverbleib beseitigen.
Erzgebirge Aue – Dynamo Dresden
Nur knapp über dem “Strich” steht der FC Erzgebirge Aue, der am Samstag (ab 13 Uhr, live bei Sky) seinen Lieblingsgegner Dynamo Dresden erwartet. Von 39 Duellen mit Dynamo hat der FCE nur neun verloren. Ein weiterer Sieg im Sachsen-Derby würde Aues Position im Rennen um den Ligaverbleib erheblich verbessern. Dresden geht nach dem Erfolg über Düsseldorf (2:1) mit Rückenwind auf die 110 Kilometer kurze Reise. Das Team von Trainer Ralf Loose ist längst aller Abstiegssorgen ledig.
1860 München – FC Ingolstadt
Im zweiten Samstagsspiel messen sich 1860 München und der FC Ingolstadt. Für die Gastgeber ist nach dem 2:2 in Bochum der Zug in Richtung Relegationsplatz zur Bundesliga abgefahren. Auf Paderborn, derzeit auf Platz drei, fehlen den “Löwen” sieben Punkte. Den gleichen Abstand hat Ingolstadt auf den Relegationsplatz nach unten. Als einzige Mannschaft ist die Elf von Trainer Tomas Oral in der Rückrunde noch ohne Niederlage.
Karlsruher SC – SC Paderborn
Alle drei Teams, die sich noch Hoffnungen auf den dritten Rang machen, sind am Sonntag (ab 13.30 Uhr, live bei Sky) im Einsatz. Der SC Paderborn (58 Punkte) hat drei Spieltage vor dem Saisonende die beste Ausgangsposition und tritt beim Karlsruher SC an. Mit vier Spielen ohne Niederlage haben sich die Ostwestfalen an Fortuna Düsseldorf vorbei geschoben. Der KSC auf Rang 16 hofft noch auf die direkte Rettung mit Trainer Jörn Andersen. In neun Duellen mit Paderborn gewannen die Badener allerdings nur dreimal.
Fortuna Düsseldorf – 1. FC Union Berlin
Mit 57 Zählern ist Fortuna Düsseldorf auf Platz vier zurückgefallen. Der Herbstmeister gewann nur drei seiner 14 Begegnungen in der Rückrunde und kann den Bundesliga-Aufstieg nun nicht mehr aus eigener Kraft schaffen, sondern ist auf Schützenhilfe der Paderborn-Gegner angewiesen. Nun reist Union Berlin in die Esprit Arena. Acht der letzten zehn Aufeinandertreffen beider Mannschaften endeten mit einem 1:0. In der letzten Saison unterlagen die “Eisernen” auswärts jedoch 0:3.
FC St. Pauli – Hansa Rostock
Der lachende Dritte im Kampf um den Relegationsplatz möchte der derzeitige Tabellenfünfte FC St. Pauli (56 Punkte) sein. Doch vor dem Spiel gegen Hansa Rostock zeigen die jüngsten Ergebnisse einen Abwärtstrend bei den Hamburgern. Nur einmal in den letzten sechs Spielen fuhr das Team von Trainer André Schubert einen Dreier ein. Da mag Hansa möglicherweise gerade recht kommen. Die letzten vier Duelle entschied St. Pauli für sich, doch Rostock hat nach neun Punkten aus fünf Spielen neue Hoffnung geschöpft, den Klassenverbleib doch noch realisieren zu können.
Alemannia Aachen – Eintracht Frankfurt
Abhängig von den Ergebnissen der Konkurrenten kann Eintracht Frankfurt bereits ohne eigenes Zutun den Wiederaufstieg ins Fußball-Oberhaus feiern. Gewinnen Paderborn und Düsseldorf nicht, ist die Eintracht bereits wieder erstklassig. Ansonsten plant die Mannschaft von Trainer Armin Veh, den letzten Schritt am Montagabend (ab 20.15 Uhr, live bei Sky und Sport1) im Auswärtsspiel bei Alemannia Aachen zu vollziehen.
Aachen braucht als Tabellenletzter jeden Punkt, um den Abstieg in die 3. Liga noch verhindern zu können. Doch die Alemannia siegte nur einmal in den letzten elf Spielen, ist mit zwölf Punkten das zweitschlechteste Team der Rückrunde und wird aller Voraussicht nach nur noch um den Relegationsplatz spielen.
Eine turbulente Partie zeigten beide Teams in der Hinrunde in der Commerzbank Arena. Dort behielt die Eintracht dank eines Treffers von Karim Matmour in der 89. Minute (4:3) die Oberhand. Zuvor hatten die Aachener ein 1:3 innerhalb von fünf Minuten ausgeglichen und verloren am Ende doch noch.
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Tabelle
Pl. Verein Spiele g. u. v. Tore Pkt.
1. Greuther Fürth 31 20 7 4 69:23 67
2. Eintracht Frankfurt 31 19 8 4 73:30 65
3. SC Paderborn 07 31 16 10 5 50:35 58
4. Fortuna Düsseldorf 31 15 12 4 59:31 57
5. FC St.Pauli 31 16 8 7 51:33 56
6. TSV 1860 München 31 15 6 10 55:43 51
7. 1. FC Union Berlin 31 13 6 12 48:50 45
8. Eintracht Braunschweig 31 9 14 8 34:32 41
9. Dynamo Dresden 31 11 7 13 47:50 40
10. MSV Duisburg 31 9 7 15 38:44 34
11. FC Ingolstadt 31 7 13 11 40:51 34
12. FSV Frankfurt 31 7 12 12 41:56 33
13. VfL Bochum 31 9 6 16 37:52 33
14. Energie Cottbus 31 7 10 14 27:46 31
15. Erzgebirge Aue 31 7 10 14 27:51 31
16. Karlsruher SC 31 7 6 18 31:59 27
17. FC Hansa Rostock 31 5 11 15 28:53 26
18. Alemannia Aachen 31 4 13 14 27:43 25
Fussball 1.Bundesliga:Infos und Quoten zum 32.Spieltag [20.04.-22.04.12]
FSV Mainz 05 – VfL Wolfsburg
Drei Spieltage sind es noch bis zum Saisonende. Während das Rennen um die Meisterschaft praktisch entschieden ist, geht es am Tabellenende eng zu. Wenn am Freitag (ab 20.30 Uhr, live bei Sky) der FSV Mainz 05 und der VfL Wolfsburg im Rahmen des 32. Spieltages aufeinander treffen, messen sich zwei Teams, die dort stehen, wo viele andere Mannschaften gerne hin möchten, nämlich im Mittelfeld der Tabelle.
Während die Niedersachsen angesichts von vier Punkten Rückstand auf Platz sieben noch mit einem Auge auf die internationalen Ränge schielen, ist Mainz mit 37 Zählern rechnerisch noch nicht ganz gerettet, hat allerdings acht Punkte Vorsprung auf Platz 16. Bei den Gastgebern, die die letzten drei Heimspiele gegen die “Wölfe” verloren haben, bestreitet Thomas Tuchel sein 100. Bundesligaspiel als Trainer. Sein Gegenüber, Felix Magath, ging mit seiner Mannschaft in den vergangenen drei Spielen als Verlierer vom Platz.
1. FC Köln – VfB Stuttgart
Trotz des aktuellen Negativlaufs mit nur einem Punkt aus sechs Spielen glaubt Frank Schaefer, Trainer des 1. FC Köln, weiterhin an den Klassenverbleib der “Geißböcke”: “Ich habe auch in Gladbach Ansätze gesehen, die mir Hoffnung geben, nach drei oder fünf Spielen in der Klasse zu bleiben”. Am Samstag (ab 15.30 Uhr, live bei Sky) kommt mit dem VfB Stuttgart aber das aktuell formstärkste Team in die Rheinmetropole.
Zu Platz 15 fehlen den Kölnern derzeit vier Punkte, nur einen Zähler hinter dem FC steht Hertha BSC. Sorgen, die man beim VfB nicht kennt. 13 Zähler aus fünf Begegnungen haben die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia bis auf den fünften Rang gebracht. Einer der Erfolgsgaranten der letzten Wochen ist Martin Harnik. Der Angreifer aus Österreich ist mit elf Toren der beste Rückrundenschütze der Bundesliga.
Hertha BSC Berlin – 1. FC Kaiserslautern
Nach dem 3:3 in Leverkusen ist man bei Hertha BSC voller Hoffnung, zumindest noch auf den Relegationsplatz zu klettern. Dazu wäre ein Sieg gegen den 1. FC Kaiserslautern schon fast Pflicht. “Wir haben gegen Leverkusen eine tolle Moral bewiesen und gezeigt, dass wir uns noch nicht aufgegeben haben. Mit dieser Einstellung ist noch eine Menge möglich”, sagt Hertha-Trainer Otto Rehhagel, dessen Team bei Bayer das Spiel in Unterzahl drehte, um dann letztlich doch “nur” mit einem Unentschieden die Heimreise anzutreten.
Ganz anders sieht die Lage gefühlsmäßig in der Pfalz aus. 21 Spiele ohne Sieg, zuletzt das 0:2 auf dem “Betzenberg” gegen Nürnberg – der Abstieg der “Roten Teufel” ist angesichts von neun Punkten Rückstand auf Köln, nur noch theoretisch zu verhindern. Glückt Trainer Krassimir Balakow nicht sein erster Sieg als Bundesliga-Coach, ist auch rechnerisch nichts mehr zu machen.
1. FC Nürnberg – Hamburger SV
Den Schulterschluss mit den Fans gesucht, einen wichtigen Heimsieg gegen Hannover eingefahren – der letzte Spieltag verlief aus Sicht des Hamburger SV äußerst positiv. Nun wollen die Spieler von Trainer Thorsten Fink den möglicherweise letzten Schritt zum Klassenverbleib machen, wenn sie beim 1. FC Nürnberg zu Gast sind. Bei einem eigenen Erfolg, und wenn Köln und Berlin ohne Dreier bleiben, wäre das Ziel vorzeitig erreicht.
Für die Nürnberger hingegen ist das Ticket zur Bundesliga-Saison 2012/2013 praktisch schon gebucht. Neun Punkte und 21 Tore Vorsprung auf den 1. FC Köln dürften selbst den größten Pessimisten im Frankenland Grund genug sein, um sich über den Klassenverbleib zu freuen. Mit sieben Punkten und acht Toren, von denen die Hälfte Daniel Didavi erzielte, setzten sich die Nürnberger in den letzten drei Spielen endgültig von der Abstiegszone ab.
Werder Bremen – Bayern München
Das Tor zum Finale der Champions League im eigenen “Wohnzimmer” steht für Bayern München nach dem 2:1 über Real Madrid im Hinspiel zumindest einen Spalt breit offen. Vor dem Rückspiel im Estadio Santiago Bernabéu am kommenden Mittwoch (ab 20.45 Uhr, live in Sat.1 und bei Sky) gastieren Jupp Heynckes und sein Team bei Werder Bremen. Die Chancen, den BVB auf der Zielgeraden noch abzufangen, sind für den Rekordmeister nur noch theoretischer Natur, doch an der Weser möchten die Münchner ihre beeindruckende Serie gegen Werder fortsetzen.
Von den letzten zehn Duellen verloren die Bayern nur eines – im September 2008 gewannen die Hanseaten 5:2 in der Allianz Arena. Im Weserstadion wartet die Elf von Trainer Thomas Schaaf sogar seit Oktober 2006 auf einen Dreier gegen die Münchner. Erstmals seit dem Winter 2010 ist Bremen sechs Spiele in Folge sieglos, obwohl sie in jeder der letzten drei Partien durch Markus Rosenberg 1:0 in Führung gingen. Gewinnen die Bayern nicht, steht Borussia Dortmund schon vor seinem Spiel gegen Mönchengladbach als Meister fest.
1899 Hoffenheim – Bayer Leverkusen
In der Tabelle sind sie nur noch durch vier Punkte getrennt und beide haben die Plätze, die zur Teilnahme an der Europa League berechtigen, im Blick. 1899 Hoffenheim empfängt Bayer Leverkusen und möchte seine schwache Bilanz gegen die “Werkself” unbedingt verbessern. In sieben Bundesligaspielen holten die Kraichgauer nur einen Zähler gegen Bayer.
Hoffenheim ist seit fünf Runden ungeschlagen und verlor nur zwei der elf Spiele unter der Regie von Markus Babbel. Und die Chancen auf den ersten Sieg gegen Leverkusen stehen mit Blick auf die aktuelle Formkurve der Gäste durchaus gut. Bayer gewann nur einmal in den letzten sieben Partien und hat in der Tabelle zudem noch Hannover und Bremen im Nacken.
Borussia Dortmund – Bor. Mönchengladbach
Zum Topspiel des 32. Spieltages kommt es am Samstagabend (ab 18.30 Uhr, live bei Sky) in der Dortmunder “Fußballoper”, wo die schwarz-gelbe Borussia die Namenscousine aus Mönchengladbach erwartet. Mit einem Dreier kann der BVB die Titelverteidigung endgültig perfekt machen. 80.720 Zuschauer rüsten sich für den Meisterjubel. Nach dem Sieg über die Bayern und dem Derbyerfolg auf Schalke ist die Ziellinie für die Dortmunder in Sichtweite. Fraglich ist der Einsatz von Innenverteidiger Neven Subotic, der an einer Wadenprellung laboriert.
Für den Gegner aus Mönchengladbach geht es noch um die direkte Qualifikation für die Champions League. Mit dem 3:0 im rheinischen Derby gegen den 1. FC Köln hielten Marco Reus und Co. den VfB Stuttgart in der Tabelle auf Distanz. Dank der Dortmunder “Schützenhilfe” in Gelsenkirchen ist man wieder bis auf einen Punkt an Schalke herangerückt. Aus den letzten neun Gastspielen im Signal Iduna Park stehen für die Gladbacher ein Unentschieden und acht Niederlagen zu Buche. Mit dem ersten Sieg seit April 1998 könnte man zumindest bis zum Sonntag an Schalke vorbeiziehen.
FC Augsburg – Schalke 04
Sowohl der FC Augsburg, als auch der FC Schalke 04 haben ihre Saisonziele noch nicht in “trockenen Tüchern”. Am Sonntag (ab 15.30 Uhr, live bei Sky) geht es in der Rosenau gegeneinander. FCA-Trainer Jos Luhukay und sein Team sind in ihrer ersten Bundesliga-Spielzeit auf einem guten Weg, den von vielen nicht für möglich gehaltenen Klassenverbleib zu schaffen. Mit einem Sieg gegen die zuletzt zweimal auf fremdem Platz unterlegenen “Königsblauen” kann Augsburg möglicherweise schon alles klar machen.
Schalke möchte mit dem siebten Auswärtssieg der laufenden Saison den dritten Tabellenplatz untermauern, der mit dem direkten Einzug in die Gruppenphase der Champions League verbunden ist. Nach der Derbyniederlage gegen Dortmund will die Stevens-Elf wieder angreifen. “Wir haben mit dem letztjährigen und neuen Meister auf der gleichen Ebene gespielt. Das wir nicht belohnt wurden, haben wir uns selbst zu verdanken”, fasst der niederländische Übungsleiter zusammen. In der Hinrunde setzte sich Schalke im ersten Bundesliga-Duell mit dem FCA 3:1 durch.
Hannover 96 – SC Freiburg
Die Spielzeit in der Europa League hat Hannover 96 Lust auf mehr bereitet. Bis ins Viertelfinale ging die Reise durch Europa für die Mannschaft von Trainer Mirko Slomka. Am Sonntag (ab 17.30 Uhr, live bei Sky) kommt der SC Freiburg an die Leine. Mit einem Sieg kann Hannover, das als einziges Team der Liga im eigenen Stadion noch ungeschlagen ist, seine Ambitionen auf eine erneute Europapokal-Teilnahme unterstreichen. Keines der vier bisherigen Bundesliga-Heimspiele gegen die Breisgauer ging für die “Roten” verloren.
Eine gute Ausgangslage hat auch der von Christian Streich trainierte Gast. Am Ende der Hinrunde mit 13 Punkten am Tabellenende hat der Sportclub in der zweiten Halbserie beachtliche 23 Zähler gesammelt und ist dem Klassenverbleib ganz nah. Aktuell hat Freiburg seit acht Runden nicht mehr verloren und gewann sogar die letzten drei Auswärtsspiele.
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Tabelle
Pl. Verein Spiele g. u. v. Tore Pkt.
1. Borussia Dortmund 31 22 6 3 69:23 72
2. FC Bayern München 31 20 4 7 69:20 64
3. FC Schalke 04 31 18 3 10 66:41 57
4. Borussia Mönchengladbach 31 16 8 7 46:22 56
5. VfB Stuttgart 31 14 7 10 59:41 49
6. Bayer Leverkusen 31 12 9 10 46:43 45
7. Hannover 96 31 11 11 9 39:43 44
8. Werder Bremen 31 11 9 11 45:50 42
9. 1899 Hoffenheim 31 10 11 10 38:40 41
10. VfL Wolfsburg 31 12 4 15 42:56 40
11. 1.FC Nürnberg 31 11 5 15 33:42 38
12. FSV Mainz 05 31 9 10 12 47:48 37
13. SC Freiburg 31 9 9 13 41:56 36
14. Hamburger SV 31 8 10 13 34:55 34
15. FC Augsburg 31 7 12 12 34:48 33
16. 1.FC Köln 31 8 5 18 36:66 29
17. Hertha BSC Berlin 31 6 10 15 34:57 28
18. 1.FC Kaiserslautern 31 3 11 17 19:46 20
Fussball 3.Liga:Infos und Quoten 36.Spieltag [20.-21.04.12]
VfL Osnabrück – VfB Stuttgart II
Das letzte Flutlichtspiel der laufenden Saison in der 3. Liga bestreiten der VfL Osnabrück und der VfB Stuttgart II im Rahmen des 36. Spieltags am Freitag (ab 19 Uhr). Es kommt dabei erneut zum Bruder-Duell zwischen Osnabrücks Torhüter Manuel Riemann (23) und Stuttgarts Offensivspieler Alexander Riemann (20). In der Hinrunde war es ausgerechnet ein von Alexander Riemann gegen seinen älteren Bruder verwandelter Strafstoß, der den Schwaben einen 1:0-Heimsieg beschert hatte.
Obwohl der VfL Osnabrück, der zum Rückspiel gegen die VfB-Reserve rund 6500 Zuschauer erwartet, sowohl mit dem Aufstieg als auch mit dem Kampf um den Klassenverbleib nichts mehr zu tun hat, ist die Saison für Trainer Claus-Dieter Wollitz noch längst nicht abgehakt. “Ich werde in den verbleibenden drei Spielen genau hinsehen und beobachten, wer sich wie präsentiert”, sagt “Pele” Wollitz vor dem Saisonendspurt.
Preußen Münster – SV Sandhausen
Bereits den letzten Schritt auf seinem Weg in die 2. Liga kann Spitzenreiter SV Sandhausen am Samstag (ab 14 Uhr) machen. Mit einem Auswärtssieg beim SC Preußen Münster wäre der Mannschaft von SVS-Trainer Gerd Dais der direkte Aufstieg und damit der erstmalige Sprung ins Unterhaus des deutschen Profifußballs endgültig nicht mehr zu nehmen. “Wir sind bestrebt, so schnell wie möglich aus eigener Kraft die letzten Zweifel zu beseitigen und möglichst schon den ersten Matchball zu verwandeln”, gibt Dais im Gespräch die Marschroute vor. “Wir müssen kämpferisch und läuferisch an unsere Grenzen gehen. Preußen Münster konnte vor heimischer Kulisse häufig überzeugen und wird uns alles abverlangen. Daher erwarte ich einen offenen Schlagabtausch.”
Personell sieht es beim SVS gut aus. Mit Ausnahme von Sören Halfar (Leistenoperation) kann Dais alle Spieler einsetzen. Bei den Gastgebern aus dem Münsterland, die sich unter der Woche im westfälischen Verbandspokal beim Sechstligisten SV Lippstadt 08 erst nach Verlägerung 2:0 durchsetzen konnten, fehlen dagegen mit Marco Riemer (Schien- und Wadenbeinbruch), Patrick Kirsch (Sprunggelenk) und Clement Halet (Kreuzbandriss) gleich drei verletzte Innenverteidiger.
Das Duell zwischen Münster und Sandhausen ist das Hauptspiel im Rahmen einer Live-Konferenz des SWR Fernsehens. Live-Bilder werden im SWR zwischen 14 und 16 Uhr auch aus den Stadien des Tabellenzweiten VfR Aalen (gegen Schlusslicht Werder Bremen II) und des 1. FC Saarbrücken (gegen den Sechsten 1. FC Heidenheim) gesendet.
VfR Aalen – Werder Bremen II
Einen Riesenschritt in Richtung des ersten Zweitliga-Aufstiegs der Vereinsgeschichte kann gleichzeitig auch der Tabellenzweite VfR Aalen machen. Vor dem Heimspiel gegen die bereits abgestiegene Reserve des SV Werder Bremen beträgt der Vorsprung der Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl auf Rang drei (Chemnitzer FC) fünf Punkte. Theoretisch wäre auch für Aalen der Aufstieg schon an diesem Spieltag möglich, wenn ein Heimsieg gegen Bremen gelingt und außerdem die Konkurrenz mitspielt.
Nach dem jüngsten 0:2 beim SV Babelsberg 03 fordert Hasenhüttl: “Diese verlorenen Punkte holen wir uns zurück.” Gegen Bremen muss der Ex-Profi, der unter der Woche im Verbandspokal-Halbfinale beim Süd-Regionalligisten SG Sonnenhof Großaspach (0:2) fast alle Stammspieler geschont hatte, auf den gelbgesperrten Enrico Valentini verzichten.
Für Werder geht es darum, sich auf der “Abschiedstournee” aus der 3. Liga so gut wie möglich zu verkaufen. “Entscheidend für mich ist, wie sich meine Mannschaft in den verbleibenden Saisonspielen präsentiert. Für viele meiner Jungs geht es schließlich noch darum, sich noch einmal positiv zu zeigen”, sagt Bremens U 23-Trainer Thomas Wolter.
Jahn Regensburg – Chemnitzer FC
Nach nur zwei von neun möglichen Punkten aus den vergangenen drei Spielen peilt der Tabellendritte Chemnitzer FC (55 Punkte) im wichtigen Verfolgerduell beim direkten Konkurrenten SSV Jahn Regensburg (54) wieder einen Dreier an, um den Relegationsplatz zu verteidigen. Das Hinspiel endete 0:3 aus CFC-Sicht. Im rund 300 Kilometer entfernten Regensburg werden die Chemnitzer von rund 1000 Anhängern unterstützt, die größtenteils mit gecharterten Fan-Bussen anreisen.
Weiterhin keine Option für CFC-Trainer Gerd Schädlich ist Stürmer Benjamin Förster (anhaltende Rückenbeschwerden). Außerdem hatte Fabian Stenzel beim jüngsten 1:1 gegen den SV Wehen Wiesbaden die Gelb-Rote Karte gesehen und ist deshalb gesperrt. Der SSV Jahn Regensburg verlor drei seiner vergangenen vier Partien vor eigenem Publikum, könnte jetzt aber aus eigener Kraft wieder auf Rang drei vorrücken. Das MDR Fernsehen sendet im Rahmen einer Konferenz mit dem Regionalliga-Spitzenspiel Holstein Kiel gegen Holstein Kiel (ab 13.30 Uhr) live aus Regensburg. Außerdem kann die komplette Partie zwischen Regensburg und Chemnitz ab 14 Uhr im Internet-Livestream auf mdr.de verfolgt werden.
Wacker Burghausen – Kickers Offenbach
Nur einen Punkt vom Relegationsplatz entfernt ist auch der SV Wacker Burghausen, der es im eigenen Stadion mit Kickers Offenbach zu tun bekommt. Die Hessen können sich bei zwei Zählern Rückstand auf die Bayern und drei Punkten auf Chemnitz ebenfalls noch Hoffnungen auf das Erreichen der Aufstiegsrelegation machen. “Der Zusammenhalt in der Mannschaft ist klasse. Bei uns kämpft jeder für den anderen. Wir haben erkannt, dass wir Rang drei schaffen können, und werden alles dafür tun, um die Relegation zu erreichen”, so Burghausens Defensivspieler Marco Holz. Der 22-Jährige ist gegen den OFC allerdings – genau wie Mannschaftskollege Alexander Eberlein – gelbgesperrt und kann deshalb nicht eingesetzt werden.
1. FC Saarbrücken – 1. FC Heidenheim
Chancen auf Rang drei kann sich bei zwei Punkten Rückstand auf Chemnitz auch der 1. FC Heidenheim noch ausrechnen. Die Mannschaft von FCH-Trainer Frank Schmidt, die sich am Mittwoch im Verbandspokal-Halbfinale gegen den Oberligisten FV Illertissen (5:0) keine Blöße gab, tritt ebenfalls am Samstag (ab 14 Uhr) beim 1. FC Saarbrücken an. Die Personalprobleme bei den Heidenheimern sind allerdings recht groß. Die langzeitverletzten Andreas Spann, David Schittenhelm und Patrick Mayer sowie Michael Thurk und Mathias Wittek (beide Muskelfaserriss) können nicht eingesetzt werden.
Auch Saarbrücken, seit vier Heimspielen ungeschlagen, kann wegen der Gelbsperren von Christian Eggert und Stephan Sieger nicht in Bestbesetzung antreten.
Wehen Wiesbaden – RW Oberhausen
Nicht um den Aufstieg, sondern um den Verbleib in der 3. Liga geht es im Duell zwischen dem SV Wehen Wiesbaden (40 Punkte) und dem SC Rot-Weiß Oberhausen (38), der aktuell Rang 18 und damit den ersten Abstiegsplatz belegt. “Die Partie gegen RWO wird für uns das erste von drei Endspielen”, sagt Wehens Trainer Peter Vollmann. Seine Mannschaft könnte den Vorsprung vor der Abstiegszone auf fünf Punkte ausbauen.
Während die Hessen seit drei Runden nicht mehr verloren haben, warten die “Kleeblätter” aus dem Ruhrgebiet seit vier Begegnungen auf einen dreifachen Punktgewinn. “RWO ist besonders bei Standardsituationen brandgefährlich. Da müssen wir aufpassen”, warnt Wehens Trainer Vollmann, der Oberhausen gegen Bielefeld (0:1) beobachtet hatte.
Darmstadt 98 – SV Babelsberg 03
Seit sechs Partien wartet der SV Darmstadt 98 (42 Zähler) auf einen Sieg. Sollte die Negativserie am Samstag (ab 14 Uhr) im Heimspiel gegen den SV Babelsberg 03 (40) beendet werden, dann könnte die Mannschaft von Trainer Kosta Runjaic schon für eine weitere Saison in der 3. Liga planen. Babelsberg tankte am vergangenen Spieltag allerdings mit dem 2:0 gegen Aufstiegsanwärter VfR Aalen Selbstbewusstsein für den Saisonendspurt. “In unserer Situation geht es nur mit Kampf, Leidenschaft und mannschaftlicher Geschlossenheit”, sagt SVB-Trainer Dietmar Demuth.
Arminia Bielefeld – Carl Zeiss Jena
Seine Chance auf den Klassenverbleib will der FC Carl Zeiss Jena gleichzeitig mit einem Sieg bei Arminia Bielefeld wahren. Der derzeitige Rückstand der Thüringer auf das “rettende Ufer” beträgt drei Spieltage vor dem Saisonende fünf Punkte. Auswärts konnte Jena allerdings seit zwölf Spielen nicht mehr gewinnen. In Bielefeld muss FCC-Trainer Petrik Sander ohne Alban Ramaj (Rotsperre) auskommen. “Beim 2:1 gegen Darmstadt hatte meine Mannschaft genau die richtige Einstellung gezeigt. Das muss sie nun auch in Bielefeld an den Tag legen”, fordert Sander. Die Arminia hatte sich durch zwei Siege an den vergangenen beiden Spieltagen fast schon in Sicherheit gebracht.
Rot-Weiß Erfurt – SpVgg Unterhaching
Rot-Weiß Erfurt peilt gegen die abstiegsbedrohte SpVgg Unterhaching das fünfte Heimspiel in Serie ohne Niederlage an. Die Gäste aus Bayern gewannen nur eine ihrer vergangenen fünf Partien. In der Hinrunde hatte es gegen Erfurt ein 1:3 gegeben. Hachings Trainer Heiko Herrlich kann in Erfurt nicht mit Patrick Ziegler planen. Der Innenverteidiger hatte am vergangenen Spieltag beim 2:3 gegen Regensburg seine fünfte Gelbe Karte gesehen.
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Tabelle
Pl. Verein Spiele g. u. v. Tore Pkt.
1. SV Sandhausen 35 18 9 8 53:37 63
2. VfR Aalen 35 17 9 9 46:36 60
3. Chemnitzer FC 35 15 10 10 47:37 55
4. Jahn Regensburg 35 14 12 9 51:39 54
5. Wacker Burghausen 35 12 18 5 50:40 54
6. 1.FC Heidenheim 1846 35 14 11 10 42:34 53
7. Kickers Offenbach 35 14 10 11 44:35 52
8. Rot-Weiß Erfurt 35 12 14 9 46:40 50
9. VfL Osnabrück 35 12 13 10 40:33 49
10. 1. FC Saarbrücken 35 11 14 10 54:47 47
11. Preußen Münster 35 11 14 10 37:38 47
12. VfB Stuttgart II 35 11 12 12 39:43 45
13. Arminia Bielefeld 35 10 14 11 48:55 44
14. SV Darmstadt 98 35 10 12 13 42:44 42
15. SpVgg Unterhaching 35 11 8 16 56:53 41
16. SV Wehen Wiesbaden 35 9 13 13 37:45 40
17. SV Babelsberg 03 35 10 10 15 40:54 40
18. RW Oberhausen 35 8 14 13 32:40 38
19. FC Carl Zeiss Jena 35 8 11 16 36:56 35
20. Werder Bremen II 35 4 10 21 29:63 22
Champions League:Bayern München gegen Real Madrid [17.04.12]
Es ist das Duell der Giganten und das letzte Hindernis auf dem Weg zum Finale im eigenen Stadion. Am Dienstag (ab 20.45 Uhr, live bei Sat1, Sky) kommt es für Bayern München im Halbfinal-Hinspiel in der Champions League zum Aufeinandertreffen mit Real Madrid.
Zwei Spiele trennen den deutschen Rekordmeister also noch vom Endspiel im “eigenen Wohnzimmer”, das am 19. Mai ausgetragen wird. Spieler und Verantwortliche der Bayern begegnen dem 31-fachen spanischen Meister und neunmaligen Gewinner des Landesmeister-Pokals bzw. der Champions League respektvoll, aber selbstbewusst: “Ich habe hohen Respekt vor Real”, sagt Präsident Uli Hoeneß, “das ist echt ein toller Verein – wir aber auch!” Auch Trainer Jupp Heynckes, der 1998 den Pokal mit Madrid gewann sagt: “Ich freue mich auf Madrid und viele alte Freunde. Das wird ein richtig heißer Tanz”.
Parallelen gibt es im Verlauf der bisherigen Champions-League-Saison. Sowohl die Münchner als auch die Madrilenen kamen als Gruppensieger ins Achtelfinale. Dort hatten beide Teams im Hinspiel leichte Probleme. Bayern verlor 0:1 in Basel, Real spielte nur 1:1 in Moskau. Doch in den Rückspielen ließen beide “Schwergewichte” des europäischen Fußballs nichts anbrennen. Im Viertelfinale gaben sich die Kontrahenten in Hin- und Rückspiel keine Blöße.
Statistisch hat der FC Bayern im direkten Vergleich mit dem Tabellenführer der Primera Division die Nase vorn. 18 Spiele gab es bislang zwischen beiden Mannschaften auf internationalem Terrain, zehn Mal gingen die Münchner als Sieger vom Platz, sechs Begegnungen konnte Real erfolgreich gestalten. Doch weder im Olympiastadion, noch in der Allianz Arena hat das Star-Ensemble um Cristiano Ronaldo und die deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Sami Khedira jemals gewonnen. Acht von neun Heimspielen beendeten die Bayern als Sieger.
Doch die Münchner schwächelten zuletzt in der Liga. Nach dem 0:1 bei Meister Dortmund und dem 0:0 gegen Mainz musste der FCB alle Meisterträume begraben.
In der Champions League traf man zuletzt 2006/2007 aufeinander. Da setzte sich der deutsche Rekordmeister im Achtelfinale nach einem 2:3 und einem 2:1 vor heimischem Publikum durch und zog in die nächste Runde ein.
Und auch die Aussagen der Spanier im Vorfeld zeigen, wie viel Respekt auf beiden Seiten vorhanden ist. “Ich sehe mich natürlich noch nicht im Finale”, sagt Cristiano Ronaldo. “Die Bayern können durchaus die Champions League gewinnen”, gab der Portugiese die Antwort auf die vielfachen Schlagzeilen in der spanischen Presse, die bereits vom “Traumfinale” zwischen Real und Barcelona schreiben.
Reals Vorstandsmitglied Emilio Butragueño unterstrich: “Das Halbfinale wird für die Zuschauer fantastisch sein und für uns gefährlich. Mit Spielern wie Ribéry, Robben oder Müller können die Bayern einen Gegner jederzeit in Bedrängnis bringen.”
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3.Liga:Infos und Quoten 35.Spieltag [14.-15.04.12]
Im Kampf um den dritten Tabellenplatz in der 3. Liga, der am Saisonende zu zwei Relegationsspielen gegen den Drittletzten der 2. Bundesliga berechtigt, herrscht auch vier Spieltage vor dem Saisonende Hochspannung. Den aktuellen Tabellendritten Chemnitzer FC trennen vor dem 35. Spieltag gerade einmal fünf Zähler von Kickers Offenbach auf Rang acht.
Hinter Chemnitz (54 Punkte) folgen der SV Wacker Burghausen (53), der 1. FC Heidenheim (52), der SSV Jahn Regensburg (51), Rot-Weiß Erfurt (50) und eben Offenbach (49) Kopf an Kopf. Alles deutet darauf hin, dass die Entscheidung erst am letzten Spieltag fallen wird. Dabei hat der Sprung auf Rang drei auch deshalb seinen besonderen Reiz, weil sich seit der Wiedereinführung der Relegation bisher immer der Drittligist durchgesetzt und jeweils über diesen “Umweg” den Sprung in die 2. Bundesliga geschafft hat.
1. FC Heidenheim – Wacker Burghausen
Mit dem 1. FC Heidenheim und dem SV Wacker Burghausen stehen sich am Samstag (ab 14 Uhr) zwei direkte Konkurrenten um den Relegationsrang im Verfolgerduell gegenüber. Die Heidenheimer, nach Spitzenreiter SV Sandhausen die heimstärkste Mannschaft der Liga, hoffen nach zwei ernüchternden Spitzenspielen gegen Regensburg (0:0) und in Erfurt (0:2) auf einen Befreiungsschlag, um noch einmal voll angreifen zu können. Nach abgesessener Gelbsperre kann Stürmer Bastian Heidenfelder wieder eingesetzt werden.
Bei den Gästen aus Burghausen, die sich durch zehn Spiele in Serie ohne Niederlage eine günstige Ausgangsposition verschafft haben, stehen gleich zwei zuletzt gesperrte Spieler wieder zur Verfügung. Stammtorhüter René Vollath, der beim 1:0 gegen Preußen Münster von Manuel Schönhuber vertreten worden war, kehrt zwischen die Pfosten des SV Wacker zurück. Auch Christian Brucia ist wieder spielberechtigt.
Chemnitzer FC – Wehen Wiesbaden
Nachdem die eindrucksvolle Serie des Chemnitzer FC nach 16 Spielen ohne Niederlage mit dem 1:3 bei Arminia Bielefeld gerissen ist, wollen die Sachsen am Samstag ab 14 Uhr mit einem Heimsieg gegen den SV Wehen Wiesbaden gleich wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und den dritten Tabellenplatz behaupten. Die Partie der beiden Kontrahenten wird am Samstag im Internet auf mdr.de als Livestream übertragen. Stürmer Benjamin Förster kann dabei wegen seiner hartnäckigen Rückenprobleme noch nicht mitwirken.
Die Gäste aus Wiesbaden verpassten zuletzt beim 0:0 gegen die SpVgg Unterhaching die Chance, sich deutlicher von der Abstiegszone abzusetzen und rangieren lediglich zwei Punkte “über dem Strich”. Auswärts hat die Mannschaft von Trainer Peter Vollmann immerhin seit drei Partien nicht mehr verloren und strebt auch in Chemnitz eine Überraschung an. “Chancenlos sind wir bestimmt nicht”, so Vollmann.
SpVgg Unterhaching – Jahn Regensburg
Dem SSV Jahn Regensburg hilft gleichzeitig im bayerischen Derby bei der SpVgg Unterhaching im Rennen um Rang drei wohl nur ein Sieg weiter. Allerdings hat die Mannschaft von Jahn-Trainer Markus Weinzierl nur eine ihrer vergangenen sechs Partien gewonnen. Außerdem schieden die Regensburger ausgerechnet in Unterhaching durch eine 2:3-Niederlage (nach 2:0-Führung) aus dem Verbandspokal aus, haben also im Sportpark noch etwas gutzumachen. Abwehrspieler André Laurito (fünfte Gelbe Karte) muss passen.
SV Sandhausen – VfB Stuttgart II
Beide Aufstiegsfavoriten stehen ebenfalls am Samstag (ab 14 Uhr) vor vermeintlich lösbaren Aufgaben. Während der SV Sandhausen mit einem Heimsieg gegen den VfB Stuttgart II einen großen Schritt in Richtung 2. Bundesliga machen.
Die VfB-Reserve ist vor dem Gastspiel in Sandhausen wieder in Schwung gekommen und hat sich mit drei Siegen in Serie in Sicherheit gebracht, kann daher befreit aufspielen.
SV Babelsberg 03 – VfR Aalen
Der VfR Aalen gleichzeitig beim stark abstiegsbedrohten SV Babelsberg 03 zu Gast.
Babelsbergs Trainer Dietmar Demuth muss beim Versuch, den ersten Heimsieg seit dem 3. Dezember 2011 (3:2 gegen SV Wehen Wiesbaden) einzufahren, allerdings gleich zwei gesperrte Abwehrspieler ersetzen. Ronny Surma und Florian Grossert hatten beim 0:1 in Osnabrück jeweils ihre fünfte Gelbe Karte in dieser Saison gesehen.Und der SV Babelsberg 03 war eine von insgesamt nur zwei Mannschaften, die dem VfR Aalen beim 1:3 in der Hinrunde eine Heimniederlage beibringen konnten.
Preußen Münster – 1. FC Saarbrücken
Beim SC Preußen Münster hat sich vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken am Samstag (ab 14 Uhr) die Personalsituation deutlich entspannt. Mit Kapitän Stefan Kühne, Linksverteidiger Patrick Huckle und Angreifer Radovan Vujanovic kehren gleich drei Spieler nach abgelaufenen Gelbsperren in das Aufgebot zurück, so dass Preußen-Trainer Pavel Dotchev gegenüber dem 0:1 in Burghausen wieder über deutlich mehr Alternativen verfügt. Nicht mehr planen kann der Deutsch-Bulgare allerdings mit Abwehrspieler Clement Halet, dessen Knieverletzung sich als Kreuzbandriss herausgestellt hat. Mit einem Heimsieg gegen den 1. FCS, der ohne Tim Kruse (zehnte Gelbe Karte) und Marcel Ziemer (Außenbandriss) nach Münster kommt, können sich die Preußen auch der letzten Abstiegssorgen entledigen.
Carl Zeiss Jena – Darmstadt 98
Der FC Carl Zeiss Jena, der gleichzeitig den SV Darmstadt 98 empfängt, kämpft dagegen nach dem 1:4 in Aalen und bei aktuell sechs Punkten Rückstand zum “rettenden Ufer” schon um seine letzte Chance auf den Klassenverbleib. Nur ein Sieg zählt für die Thüringer. Die Gäste aus Darmstadt mussten allerdings schon seit sechs Spieltagen keine Niederlage mehr hinnehmen und benötigen selbst noch den einen oder anderen Zähler, um den Klassenverbleib endgültig unter Dach und Fach zu bringen.
Werder Bremen II – VfL Osnabrück
Bereits besiegelt ist der Abstieg des Tabellenletzten SV Werder Bremen II in die zukünftige Regionalliga Nord. Dort will der langjährige Trainer Thomas Wolter den Neuaufbau einleiten. Zuvor stehen aber noch die verbleibenden vier Punktspiele dieser Drittliga-Saison an. Die Bremer “Abschiedstour” beginnt am Samstag (ab 14 Uhr) gegen den VfL Osnabrück.
RW Oberhausen – Arminia Bielefeld
Bereits seit acht Spieltagen ist Rot-Weiß Oberhausen ungeschlagen. Aus der Gefahrenzone der Liga konnten sich die “Kleeblätter”, die am Sonntag (ab 14 Uhr) im Duell der beiden Zweitliga-Absteiger aus NRW Arminia Bielefeld im Stadion Niederrhein erwarten, damit aber noch nicht befreien. Ein Heimsieg gegen die Gäste aus Ostwestfalen wäre allerdings ein großer Schritt in Richtung Klassenverbleib für die Mannschaft von RWO-Trainer Mario Basler, die damit die Arminia überholen könnte.
Nach abgelaufener Gelbsperre darf Oberhausens Mittelfeldspieler Anel Dzaka wieder spielen. Bei den Bielefeldern, denen zuletzt mit dem 3:1 gegen den Aufstiegsaspiranten Chemnitzer FC ein Befreiungsschlag geglückt war, fehlt weiterhin der rotgesperrte Stürmer Fabian Klos. Das Hinspiel gewann die Arminia glatt 3:0.
Kickers Offenbach – Rot-Weiß Erfurt
Auf Treffer von Marcel Reichwein (15 Saisontore) hofft Rot-Weiß Erfurt ebenfalls am Sonntag (ab 14 Uhr) im Auswärtsspiel bei Kickers Offenbach. Der Top-Torjäger der Thüringer gehört ebenso wie Abwehrspieler Joan Oumari nach abgelaufener Gelbsperre wieder zum Aufgebot von Trainer Stefan Emmerling, der damit nur noch auf Gaetano Manno (Rote Karte) verzichten muss. Beim OFC ist Spielmacher Elton da Costa, der beim 3:1 in Regensburg wegen der fünften Gelben Karte passen musste, wieder spielberechtigt. Nur der Sieger dieses Verfolgerduells darf sich weiter Hoffnungen auf den Aufstieg machen. In der Hinrunde trennten sich die beiden Mannschaften in Erfurt torlos.
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Tabelle
Pl. Verein Spiele g. u. v. Tore Pkt.
1. SV Sandhausen 34 17 9 8 52:37 60
2. VfR Aalen 34 17 9 8 46:34 60
3. Chemnitzer FC 34 15 9 10 46:36 54
4. Wacker Burghausen 34 12 17 5 49:39 53
5. 1.FC Heidenheim 1846 34 14 10 10 41:33 52
6. Jahn Regensburg 34 13 12 9 48:37 51
7. Rot-Weiß Erfurt 34 12 14 8 46:38 50
8. Kickers Offenbach 34 13 10 11 42:35 49
9. 1. FC Saarbrücken 34 11 14 9 54:46 47
10. VfL Osnabrück 34 11 13 10 38:33 46
11. VfB Stuttgart II 34 11 12 11 39:42 45
12. Preußen Münster 34 10 14 10 36:38 44
13. SV Darmstadt 98 34 10 12 12 41:42 42
14. SpVgg Unterhaching 34 11 8 15 54:50 41
15. Arminia Bielefeld 34 9 14 11 47:55 41
16. SV Wehen Wiesbaden 34 9 12 13 36:44 39
17. RW Oberhausen 34 8 14 12 32:39 38
18. SV Babelsberg 03 34 9 10 15 38:54 37
19. FC Carl Zeiss Jena 34 7 11 16 34:55 32
20. Werder Bremen II 34 4 10 20 29:61 22
Fussball 1.Bundesliga:Infos und Quoten zum 31.Spieltag [13.04.-15.04.12]
VfB Stuttgart – Werder Bremen
Der 31. Spieltag der Bundesliga startet am Freitagabend (ab 20.30 Uhr, live bei Sky) mit dem Kampf um die Europa-League-Plätze zwischen dem VfB Stuttgart und Werder Bremen.
Die gastgebenden Schwaben sind als Fünfter der Liga voll im Soll, die Gäste aus der Hansestadt dagegen mussten zuletzt aufgrund von nur drei Punkten aus fünf Spielen um die schon sicher geglaubte Teilnahme am internationalen Geschäft zittern. Die Stuttgarter unter Trainer Bruno Labbadia sind dagegen seit acht Spielen ungeschlagen und wollen die Serie auch gegen die Grün-Weißen fortsetzen.
Dabei muss Labbadias Gegenüber, Thomas Schaaf, auf den erst vor kurzem wieder genesenen Sebastian Boenisch verzichten, der im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach (2:2) die Rote Karte sah und die nächsten zwei Begegnungen fehlen wird. Naldo, der am Dienstag ins Mittelfweld rückte, könnte im Saisonendspurt eine wichtige Rolle spielen. Bereits gegen den VfL schoss Naldo den wichtigen Ausgleichstreffer zum 2:2.
In Stuttgart stellt man sich auf einen heißen Endspurt im Kampf um die internationalen Plätze ein: “Bis zum Saisonende wird es noch ein enger Kampf um die Europapokalplätze. Die Partie gegen Bremen ist ein Spiel für Europa. Mit einem Sieg können wir die Konkurrenz auf Distanz halten”, sagt Sportdirektor Fredi Bobic vor dem Spiel.
Schalke 04 – Borussia Dortmund
Am Samstag (ab 15.30 Uhr, live bei Sky) kann Meister Borussia Dortmund den nächsten Schritt Richtung erfolgreiche Titelverteidigung machen. Im Revierderby wartet der ungeliebte Lokalrivale Schalke 04 auf die Mannschaft von Coach Jürgen Klopp. Beim verbleibenden Restprogramm des BVB dürfte die Partie auf Schalke wohl das Spiel sein, bei dem sich Rekordmeister Bayern München nach dem 0:1 in Dortmund am ehesten Hoffnungen auf ein Straucheln des Titelfavoriten machen kann.
Dabei düfte Dortmund die bessere Ausgangspositon haben. Klopp und Co. sind seit 24 Spielen in Folge ohne Niederlage und am vergangenen Mittwoch gab es den vierten Erfolg gegen die Bayern in Serie. Schalke hat zwar einen Platz im internationalen Geschäft sicher, die “Königsblauen” ließen aber beim 1:4 beim 1. FC Nürnberg Federn.
“Am Samstag ist Derby, das ist wieder ein ganz anderes Spiel”, erklärt Klaas-Jan Huntelaar. “Wir haben aktuell vier Punkte Vorsprung vor Mönchengladbach. Diesen Abstand wollen wir halten. Unser Ziel ist der dritte Platz und damit die direkte Qualifikation für die Champions League”, so der 28-Jährige weiter. Beim BVB ist man nach dem Sieg im “Gigantenduell” wieder voll konzentriert auf Schalke, allen voran Torhüter Roman Weidenfeller: “Wir gehen Schritt für Schritt und wollen jetzt auf Schalke wieder bestehen.”
1. FC Kaiserslautern – 1. FC Nürnberg
Zeitgleich greift das abgeschlagene Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern ins Geschehen ein und trifft auf den 1. FC Nürnberg, der sich dank des Sieges gegen Schalke (4:1) ein Sechs-Punkte-Polster auf den Relegationsplatz verschafft hat. Die “Roten Teufel” stecken dagegen ganz tief in der Krise. Auch mit dem neuen Trainer Krassimir Balakow gelang den letztplatzierten Lauterern kein Punktgewinn.
Dennoch bleibt Balakow voller Hoffnung. “Mit dem Spiel meiner Mannschaft bin ich zufrieden, mit dem Ergebnis nicht. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir diese Saison noch gewinnen. Ich habe heute eine Steigerung gesehen”, so der Bulgare nach der 1:3-Niederlage in Leverkusen.
Der Club geht nicht ganz ohne Abstiegsängste in die verbleibenden Spiele. “Natürlich können wir die Tabelle lesen: Wir haben jetzt sechs Punkte Vorsprung auf Köln und das deutlich bessere Torverhältnis – also gefühlte sieben Punkte. Das ist ein tolles Polster, nichtsdestotrotz wird das Spiel in Kaiserslautern keine Kaffeefahrt”, sagt Hanno Balitsch, Torschütze gegen Schalke.
Bayer Leverkusen – Hertha BSC Berlin
Auch Hertha BSC Berlin ist im Abstiegskampf gefordert. Der Tabellen-17. hat mit der Reise zu Bayer Leverkusen eine schwere Aufgabe vor sich. Die Werkself hat unter dem neuen Trainergespann Sami Hyypiä und Sascha Lewandowski vier Punkte aus zwei Spielen geholt. Der Weg ist frei, um auf der Saisonzielgeraden noch “Europa” zu erreichen.
Lewandowski hat beim 3:1 gegen Kaiserslautern “die Trendwende” gespürt und geht nun zuversichtlich in die Begegnung gegen Hertha. Die Berliner sind seit drei Spielen ohne Sieg. Verzichten muss Trainer Otto Rehhagel zudem auf Innenverteidiger Roman Hubnik, der sich im Spiel gegen den SC Freiburg (1:2) eine Teilruptur des Außenbandes im linken Knöchel zugezogen hat.
VfL Wolfsburg – FC Augsburg
Aufsteiger FC Augsburg bangt trotz zwölf Punkten aus den letzten acht Spielen um den Verbleib in der Bundesliga. Zuletzt stoppten zwei Niederlagen in Folge den Augsburger Vereinsrekord von sechs Erstligaspielen in Folge ohne Niederlage. Am Samstagnachmittag geht es zum VfL Wolfsburg, der sich noch Chancen auf einen Auftritt auf internationaler Bühne ausrechnet.
Doch die “Wölfe”kamen zuletzt ins Stottern und verloren ihre beiden letzten Aufgaben mit insgesamt fünf Gegentoren und erzielten in den letzten neun Spielen nur einmal das 1:0. Trotz der Niederlage bei Hannover 96 (0:2) kann Trainer Felix Magath dem Punktverlust etwas Positives abgewinnen: “Für uns war es wichtig zu sehen, dass wir mit Mannschaften mithalten können, die direkt hinter der Spitze stehen. Ich bin zufrieden.”
Hamburger SV – Hannover 96
Als Abstiegskandidat hofft der Hamburger SV auf wichtige Punkte gegen Hannover 96. Die Hamburger haben nur zwei Punkte Abstand zum Relegationsplatz, den der 1. FC Köln (29 Zähler) belegt. Kein Team feierte in dieser Saison weniger als die zwei Heimsiege des HSV, der noch nie in seiner 49-jährigen Bundesligageschichte vier Spieltage vor Schluss so wenig Zähler (31) aufzuweisen hatte.
Trainer Thorsten Fink ist enttäuscht. “Ich habe nicht viel Positives von meiner Mannschaft gesehen. Die ersten zehn Minuten waren gut, das war’s dann. Ich habe keinen Abstiegskampf von meiner Mannschaft gesehen. Wir wollten nur spielen und nicht kämpfen”, so der Coach nach dem 0:4 in Hoffenheim.
Auch für die Hannoveraner wird es bei einer Niederlage eng – bei den 96ern geht es jedoch um die Teilnahme an der Europa League. Nach dem Ausscheiden im Viertelfinale vor zwei Wochen, peilt das Team von Trainer Mirko Slomka mit einem Sieg den nächsten Trip ins europäische Ausland an.
Bayern München – FSV Mainz 05
Im Topspiel am Samstagabend (ab 18.30 Uhr, live bei Sky) versucht Rekordmeister Bayern München seinerseits, mit vier Erfolgen in den restlichen Spielen das Unmögliche möglich zu machen. Dabei muss der 21-malige Meister auf die Schützenhilfe der vier letzten BVB-Gegner hoffen und einen Sieg gegen den FSV Mainz 05 einfahren. Nur dann wäre die 22. Meisterschaft der Vereinsgeschichte noch denkbar.
Trainer Jupp Heynckes versteift sich nach der Niederlage jedoch nicht darauf, einzelne Spieler zu kritisieren. “Wir haben nach einer Standardsituation ein sehr kurioses Tor bekommen und dann durch den Elfmeter und eine große Chance noch die Gelegenheit zum Ausgleich gehabt. Wir dürfen jetzt nicht anfangen, einem Spieler die Schuld zuzuweisen. Sowas passiert eben im Fußball, dass man mal einen Elfmeter verschießt oder eine Riesenchance auslässt”, sagt Heynckes in Bezug auf den “tragischen Mann” des Topspiels beim BVB, Arjen Robben.
Die größte Konzentration muss der FC Bayern aber auch für die Aufgabe gegen Mainz aufbringen. In der Hinrunde setzte sich das Team von Coach Thomas Tuchel 3:2 durch. Zudem gewannen die Rheinhessen von den letzten fünf Duellen mit dem FCB stolze drei.
Bor. Mönchengladbach – 1. FC Köln
Der Bundesliga-Sonntag startet ab 15.30 Uhr (live bei Sky) mit dem rheinischen Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und dem abstiegsbedrohten 1. FC Köln. Zum 80. Mal stehen sich beide Teams gegenüber und die Bilanz spricht deutlich Worte: In bislang 79 Duellen fuhr die Borussia aus Mönchengladbach 43 Dreier ein. Die Kölner triumphierten im rheinischen Derby zuletzt am 4. Oktober 2008 2:1.
Während Köln mit nur 29 Punkten um den Verbleib in Liga eins kämpft, hat der VfL noch die direkte Qualifikation für die Champions League im Visier. Auf der Bank der “Geißböcke” sitzt derweil wieder ein alter Bekannter. Frank Schaefer, bereits im letzten Jahr für mehrere Monate Trainer beim FC, übernimmt für den beurlaubten Stale Solbakken.
SC Freiburg – 1899 Hoffenheim
Der SC Freiburg und 1899 Hoffenheim beschließen die 31. Runde der Bundesliga am Sonntag um 17.30 Uhr. Hoffenheim schielt nach dem 4:0 gegen den HSV mit 40 Punkten noch auf die Europa-League-Plätze, die Freiburger (35 Zähler) sind dagegen noch nicht gänzlich vor dem Abstieg gerettet.
Bei der TSG ist am Mittwoch der Knoten geplatzt – gegen Hamburg feierte 1899 den ersten Heimsieg seit dem 22. Oktober 2011. “Es klappt immer mehr, wir werden immer mehr ein Team und unser Selbstbewusstsein wächst. Trotzdem gilt es jetzt nach vorne zu schauen, wir haben eine harte Woche hinter uns und müssen jetzt schauen, dass wir uns schnell generieren”, sagt 1899-Mittelfeldspieler Boris Vukcevic.
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Tabelle
Pl. Verein Spiele g. u. v. Tore Pkt.
1. Borussia Dortmund 29 20 6 3 66:22 66
2. FC Bayern München 29 20 3 6 69:19 63
3. FC Schalke 04 29 18 3 8 64:35 57
4. Borussia Mönchengladbach 29 15 7 7 41:20 52
5. VfB Stuttgart 29 12 7 10 52:39 43
6. Bayer Leverkusen 29 11 8 10 40:39 41
7. Werder Bremen 29 11 8 10 42:44 41
8. Hannover 96 29 10 11 8 37:42 41
9. VfL Wolfsburg 29 12 4 13 41:52 40
10. 1899 Hoffenheim 29 9 10 10 34:40 37
11. FSV Mainz 05 29 8 9 12 43:48 33
12. 1.FC Nürnberg 29 9 5 15 27:41 32
13. SC Freiburg 29 8 8 13 39:55 32
14. Hamburger SV 29 7 10 12 33:51 31
15. FC Augsburg 29 6 12 11 31:44 30
16. 1.FC Köln 29 8 5 16 36:59 29
17. Hertha BSC Berlin 29 6 9 14 30:52 27
18. 1.FC Kaiserslautern 29 3 11 15 18:41 20
Fussball 2.Bundesliga:Infos und Quoten zum 31.Spieltag [13.04.-16.04.12]
SpVgg Greuther Fürth – FC St. Pauli
Die SpVgg Greuther Fürth kann am Freitag (ab 18 Uhr, live bei Sky) in der Begegnung gegen den FC St. Pauli vorlegen und einen weiteren großen Schritt in Richtung Fußball-Oberhaus machen.
Laut Bilanz steht den Fürthern am 31. Spieltag der 2. Bundesliga ein Spaziergang bevor: Seit zehn Spielen sind die Fürther ungeschlagen und haben acht Heimspiele in Serie gewonnen, sechs davon ohne Gegentor.
Die Kiezkicker haben dagegen keine ihrer vergangenen vier Auswärtsauftritte gewonnen. Aber auch die Hamburger haben ein wichtiges Ziel: Pauli kann sich als Vierter und mit nur einem Punkt Rückstand auf Fortuna Düsseldorf noch berechtigte Hoffnungen auf den Relegationsplatz machen. Mit einem Sieg der Mannschaft von Trainer André Schubert kann Pauli im Fernduell mit den Fortunen den ersten Schritt machen und die Fortunen unter Druck setzen.
Hansa Rostock – FSV Frankfurt
Zeitgleich kommt es zwischen Hansa Rostock und dem FSV Frankfurt zum Duell zweier abstiegsgefährdeter Teams. Hansa Rostock peilt die Fortsetzung der Siegesserie an – zuletzt gab es drei Siege für die “Hansa-Kogge”. Auch die Frankfurter stehen mit nur drei Punkten Abstand zum Relegationsplatz in der Pflicht. Von bislang sieben Duellen mit den Rostockern hat der FSV nur eines gewonnen (drei Unentschieden, drei Niederlagen).
1. FC Union Berlin – Eintr. Braunschweig
Im dritten Freitagsspiel stehen sich der 1. FC Union Berlin und Eintracht Braunschweig gegenüber. Die siebtplatzierten Berliner, die bislang noch keines ihrer fünf Heimspiele gegen Braunschweig für sich entscheiden konnten, verloren drei ihrer jüngsten vier Partien. Die Eintracht auf Rang acht spielte zuletzt sechsmal in Folge unentschieden.
MSV Duisburg – Alemannia Aachen
Am Samstag ab 13 Uhr (live bei Sky) ist Alemannia Aachen im Kampf um den Klassenverbleib gefordert. Nach dem wichtigen Sieg gegen den VfL Bochum kann das Team von Trainer Ralf Aussem nun den nächsten Schritt beim MSV Duisburg machen. Die Duisburger kassierten nach zuvor fünf Partien ohne Niederlage zuletzt ein 1:2 bei 1860 München. In der Statistik hat Aachen die Nase vorne: 15 der 40 Duelle endeten zu Gunsten der Aachener (zwölf Unentschieden, 13 Niederlagen).
Eintracht Frankfurt – Erzgebirge Aue
Eintracht Frankfurt will im Duell mit Erzgebirge Aue den Abstand zu seinen Verfolgern vergrößern. Frankfurt holte jedoch aus den jüngsten beiden Begegnungen nur einen Zähler. Aue findet sich nach nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen im Abstiegskampf wieder und ist dort auf Punkte angewiesen.
SC Paderborn – Energie Cottbus
Der SC Paderborn darf im Falle eines Sieges am Sonntag gegen Energie Cottbus (ab 13.30 Uhr, live bei Sky) weiter vom Aufstieg in die Bundesliga träumen. In den letzten drei Spielen gab es keine Niederlage für die Paderborner, Cottbus wartet indes seit sieben Spielen auf den achten Saisonerfolg.
VfL Bochum – 1860 München
Der VfL Bochum peilt gegen 1860 München ein Ende der Negativserie an – Bochum ist seit acht Auftritten sieglos. Die “Löwen” reisen mit einer hervorragenden Auswärtsbilanz nach Bochum, nur eines der letzten neun Auswärtsauftritte ging verloren.
FC Ingolstadt – Karlsruher SC
Der FC Ingolstadt will gegen den Karlsruher SC seinen Weg Richtung Top Ten der Liga weitergehen. Seit 13 Spielen ist Ingolstadt ungeschlagen, die letzten drei Spiele beendeten die Ingolstädter mit einem Remis. Der KSC hat mit sieben Zählern aus drei Spielen den Anschluss an die Nichtabstiegsränge geschafft. Auswärts sind die Karlsruher jedoch seit 13 Spielen ohne Sieg.
Dynamo Dresden – Fortuna Düsseldorf
Der 31. Spieltag endet mit dem Spiel von Verfolger Fortuna Düsseldorf bei Dynamo Dresden am Montag (ab 20.15 Uhr, live auf Sport1 und bei Sky). Düsseldorf, das nur eine ihrer jüngsten Auswärtsbegegnungen gewann, hofft auf wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg. Die Dresdner möchten im Niemandsland der Tabelle ihre Punktebilanz verbessern. Dynamo siegte nur in einem seiner jüngsten sechs Auftritte (zwei Unentschieden, drei Niederlagen).
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Tabelle
Pl. Verein Spiele g. u. v. Tore Pkt.
1. Greuther Fürth 30 19 7 4 67:22 64
2. Eintracht Frankfurt 30 18 8 4 69:30 62
3. Fortuna Düsseldorf 30 15 12 3 58:29 57
4. FC St.Pauli 30 16 8 6 50:31 56
5. SC Paderborn 07 30 15 10 5 47:34 55
6. TSV 1860 München 30 15 5 10 53:41 50
7. 1. FC Union Berlin 30 12 6 12 47:50 42
8. Eintracht Braunschweig 30 9 14 7 34:31 41
9. Dynamo Dresden 30 10 7 13 45:49 37
10. VfL Bochum 30 9 5 16 35:50 32
11. MSV Duisburg 30 8 7 15 36:44 31
12. FC Ingolstadt 30 6 13 11 38:50 31
13. Energie Cottbus 30 7 10 13 26:43 31
14. Erzgebirge Aue 30 7 10 13 27:47 31
15. FSV Frankfurt 30 6 12 12 36:56 30
16. Karlsruher SC 30 7 6 17 30:57 27
17. FC Hansa Rostock 30 5 11 14 28:48 26
18. Alemannia Aachen 30 4 13 13 27:41 25
Fussball 1.Bundesliga:Infos und Quoten zum 30.Spieltag [10.04.-11.04.12]
Die Bundesligasaison neigt sich dem Ende zu und die Spannung steigt. Zum Auftakt der englischen Woche greifen am Dienstag (ab 20 Uhr, live bei Sky) die Abstiegskandidaten ins Geschehen ein, ehe am Mittwoch das absolute Topspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München steigt.
FSV Mainz 05 – 1. FC Köln
Zunächst kommt es in Mainz zum Abstiegskrimi zwischen dem FSV und dem krisengeschüttelten 1. FC Köln. Am Dienstag um 20 Uhr (live bei Sky) pfeift Dr. Felix Brych die Partie im Rahmen des 30. Spieltages an. Dann geht es für beide Teams um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib.
Dabei stehen die Vorzeichen für den FC schlecht, denn die Rheinländer sind das einzige Bundesliga-Team, das in Mainz noch nie gewinnen konnte. Auf Platz 16 hat die Mannschaft von Trainer Stale Solbakken vier Zähler Rückstand auf den FSV und kann mit einem Sieg die Mainzer mitten in den Abstiegsstrudel ziehen.
Zwar war der Auftritt beim 1:1 gegen Werder Bremen nicht schlecht – endlich war mal wieder Kampfgeist und Einsatz zu sehen – doch Slawomir Peszko sorgte für neuerliche Unruhe rund um das Geißbockheim. Der polnische Nationalspieler verbrachte die Nacht von Samstag auf Sonntag in einer Ausnüchterungszelle, nachdem er sich alkoholisiert mit einem Taxifahrer angelegt hatte.
FC Augsburg – VfB Stuttgart
Bei der Partie FC Augsburg gegen den VfB Stuttgart geht es ebenfalls hoch her. Der FCA steckt auf Platz 15 mitten im Kampf gegen den Abstieg in die Zweitklassigkeit, der VfB ist hingegen seit sieben Partien ohne Niederlage und auf dem Weg in die Europa League. Besonderes Augenmerk sollte die Augsburger Defensive auf VfB-Stürmer Vedad Ibisevic legen. Der Bosnier erzielt in den vergangenen vier Begegnungen fünf Treffer.
Hertha BSC Berlin – SC Freiburg
Ein weiterer Abstiegskrimi geht in der Hauptstadt über die Bühne, wenn Hertha BSC den SC Freiburg zu Gast hat. Unter Trainer Otto Rehhagel holte die “Alte Dame” sieben Punkte in sieben Spielen – zu wenig, um sich aus der Abstiegszone zu verabschieden. Mit 27 Zählern hat die Hertha drei Punkte Rückstand auf den 15. aus Augsburg – auf Freiburg sind es fünf.
Werder Bremen – Bor. Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach ist derzeit auf der Suche nach der Lockerheit aus der Hinserie. Nur ein Sieg aus den letzten sieben Spielen sprechen für sich. Um aber noch die direkte Qualifikation zur Champions League zu erreichen, sind drei Punkte an der Weser Pflicht. Denn Der FC Schalke 04 auf Rang drei hat bereits fünf Zähler Vorsprung.
Bei Werder bangen Nationaltorhüter Tim Wiese und Co. um die Teilnahme an der Europa League. Derzeit rangiert das Team von Trauiner Thomas Schaaf mit 41 Punkten auf Rang sieben. Die Konkurrenz aus Stuttgart (43), Leverkusen, Hannover (beide 41 Punkte), Wolfsburg (40) und auch Hoffenheim (37) lauert aber dicht an dicht. Im Hinspiel fertigte die Borussia Bremen 5:0 ab – es war einer der besten Auftritte der “Fohlen” in dieser Spielzeit. Mit einer ähnlichen Leistung wäre der 16. Saisonsieg der Borussia perfekt.
Borussia Dortmund – Bayern München
Das Spitzenspiel steigt am Mittwoch vor ausverkauftem Haus im Dortmunder Signal-Iduna-Park (ab 20 Uhr, live bei Sky). Knapp 81.000 Zuschauer werden Zeuge, wenn der aktuelle Deutsche Meister auf den Rekordchampion aus München trifft.Dreimal in Folge haben die Dortmunder gegen den FCB gewonnen, das vierte Mal wäre wohl die Vorentscheidung im Meisterschaftsrennen angesichts von dann sechs Punkten Vorsprung. Dieser wurde in der Bundesliga-Geschichte bei vier verbleibenden Spielen noch nie aufgeholt.
Doch davon wollen die Münchner natürlich nichts wissen. Mit viel Selbstvertrauen und fünf Ligasiegen in Serie im Rücken wollen Bastian Schweinsteiger, Mario Gomez und Co. den Fußball-Tempel des BVB stürmen und damit die Tabellenführung übernehmen.
Doch der BVB wird ein Gegner auf Augenhöhe. Seit nunmehr 23 Ligaspielen hat der BVB nicht mehr gewonnen, zudem haben die Münchner die englischen Wochen in den Beinen, die Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge kurzerhand in die “bayerischen Wochen” umgetauft hatte.
Bayer Leverkusen – 1. FC Kaiserslautern
Meisterschaftskampf hier, Abstiegsangst dort: Wenn Bayer Leverkusen das Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern zu Gast hat, ist es für die “Roten Teufel” die wohl letzte Chance, die Liga noch zu halten. Der Trainerwechsel von Marco Kurz zu Krassimir Balakow hat nicht die erhoffte Wende gebracht. In Anbetracht von drei Niederlagen in drei Spielen unter der Regie des ehemaligen Bundesliga-Profis muss sogar bezweifelt werden, ob die Vereinsführung an Balakow festhält, sollte es tatsächlich zum Abstieg kommen.
Die Werkself hat ebenfalls einen Trainerwechsel hinter sich und wird nun von Sami Hyypiä und Sascha Lewandowski trainiert. Die Zielvorgabe für das Duo ist klar: das Erreichen des internationalen Wettbewerbs. Mit 41 Punkten ist die Ausgangslage nicht schlecht, doch die Konkurrenten schlafen nicht und lauern auf Ausrutscher. Erneut mit dabei sein wird aller Voraussicht nach Michael Ballack. Hyypiä vertraut auf den erfahrenen Ex-Nationalspieler und schenkte ihm bereits beim 1:1 in Hamburg sein Vertrauen.
1. FC Nürnberg – Schalke 04
Das Duell zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem FC Schalke 04 wird richtungsweisend für beide Teams sein. Schalke hat derzeit in der Liga einen Lauf, gewann von den letzten fünf Begegnungen vier und baute den Vorsprung auf Mönchengladbach weiter aus. Großen Anteil hat daran das starke Offensivtrio um Jefferson Farfan, Klaa-Jan Huntelaar und Weltstar Raul. Ganz Gelsenkirchen hofft auf die Vertragsverlängerung des 34 Jahre alten Ausnahmestürmers.
Im Frankenland geht derweil die Abstiegsangst um. 32 Punkte haben Trainer Dieter Hecking und sein Team gesammelt, stecken mitten in der “gefährlichen Zone”, in der sich gleich acht Mannschaften befinden. Nach fünf Spielen ohne Dreier ist ein Sieg eigentlich Pflicht.
1899 Hoffenheim – Hamburger SV
Auch der letzte verbliebene Bundesliga-Dino muss um den Verbleib in der Liga bangen. Der Hamburger SV ist das einzige Gründungsmitglied, das noch nie abgestiegen ist. Platz 14 mit nur 31 Zählern sprechen jedoch eine deutliche Sprache – der HSV steckt tief in der Krise. Zwar holten die “Rothosen” aus den letzten beiden Spielen vier Punkte, doch das Polster nach ganz unten ist immer noch dünn – gegen 1899 Hoffenheim soll der Befreiungsschlag her. Die Aufgabe in Sinsheim wird jedoch alles andere als leicht. Denn die Kraichgauer peilen doch noch die internationalen Plätze an.
Hannover 96 – VfL Wolfsburg
Genau dort wollen Hannover 96 und der VfL Wolfsburg auch hin. Im direkten Duell stehen sich die beiden Teams nun gegenüber. Sowohl die 96er als auch die “Wölfe” liegen auf Schlagdistanz zu den internationalen Plätzen.
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Tabelle
Pl. Verein Spiele g. u. v. Tore Pkt.
1. Borussia Dortmund 29 20 6 3 66:22 66
2. FC Bayern München 29 20 3 6 69:19 63
3. FC Schalke 04 29 18 3 8 64:35 57
4. Borussia Mönchengladbach 29 15 7 7 41:20 52
5. VfB Stuttgart 29 12 7 10 52:39 43
6. Bayer Leverkusen 29 11 8 10 40:39 41
7. Werder Bremen 29 11 8 10 42:44 41
8. Hannover 96 29 10 11 8 37:42 41
9. VfL Wolfsburg 29 12 4 13 41:52 40
10. 1899 Hoffenheim 29 9 10 10 34:40 37
11. FSV Mainz 05 29 8 9 12 43:48 33
12. 1.FC Nürnberg 29 9 5 15 27:41 32
13. SC Freiburg 29 8 8 13 39:55 32
14. Hamburger SV 29 7 10 12 33:51 31
15. FC Augsburg 29 6 12 11 31:44 30
16. 1.FC Köln 29 8 5 16 36:59 29
17. Hertha BSC Berlin 29 6 9 14 30:52 27
18. 1.FC Kaiserslautern 29 3 11 15 18:41 20
